1963 gründete Walter Raber die Ottweiler Baugesellschaft. Das auf Tiefbau spezialisierte Unternehmen etablierte sich rasch und wuchs in wenigen Jahren zu einem mittelständischen Betrieb mit 160 Mitarbeitern. Mit der Beteiligung von Günter Tschepe (1968) und Kunibert Lang (1972) wurde nicht nur das heutige Unternehmermodell begründet, es konnten damit auch frühzeitig neue Geschäftsfelder in den schnell wachsenden Märkten der 60er und 70er Jahre besetzt werden.
Mit dem Aufbau von Beteiligungen in verschiedenen Spezialbereichen der Bauwirtschaft konnte die Wertschöpfungskette und die Kompetenz vergrößert werden. Bereits 1979 gehörte die Ottweiler Baugesellschaft mit 365 Mitarbeitern zu den führenden Bauunternehmungen an der Saar.
Im Zuge des gut vorbereiteten Generationenwechsels formte Jürgen Raber mit einer jungen und gut ausgebildeten Führungsmannschaft ab Mitte der 80er Jahre die Basis für die erfolgreiche Weiterentwicklung. Unter Wahrung der Firmentradition wurde die OBG konsequent strategisch fortentwickelt. Auf die Veränderungen des Baumarktes wurde immer früh und schnell reagiert. Somit ging die OBG aus allen Krisen der Bauwirtschaft in den 80er und 90er Jahren gestärkt hervor.
Ende der 90er Jahre wurden die Beteiligungen neu geordnet und ergänzt. Aus der Ottweiler Baugesellschaft wurde 2002 die OBG Bau, die Beteiligungen wurden in der OBG Holding gebündelt. Die so geordnete Baugruppe konnte nun neben den klassischen Bauleistungen auch qualitativ hochwertige Komplettangebote für private und öffentliche Bauherren anbieten. Innovative Bauträger- und Vertragsmodelle und neue Formen der Private-Public-Partnership unterstützten das Wachstum.
2006 wurden die unterdessen weiter gewachsenen und diversifizierten Geschäftsfelder mit Gründung der OBG AG neu strukturiert und unter einem Dach gebündelt. Die spezialisierten Unternehmen der OBG AG boten damit eine umfassende Palette hochwertiger Baudienstleistungen. Im lösungs- und kostenoptimierten Zusammenspiel entstanden individuelle Leistungspakete für Auftraggeber aus Industrie, öffentlicher Verwaltung und privatem Bereich. Sie umfassten Leistungen im Tiefbau, im Hochbau und im Ingenieurbau ebenso wie im Rohrleitungs- und Gasanlagenbau sowie der Wasser- und Abwassertechnik. Spezialbauleistungen wie Microtunneling, Pfahlgründungen und Brückensanierung, aber auch Rohstoffversorgung und -recycling, rundeten das Angebot ab. Die OBG AG wuchs so zu einem regionalen Marktführer, der selbst in den schwierigen Jahren der Branche Mitarbeiterzahl und Umsatzvolumen ausweitete.
Im Jahr 2012 wurde neben der OBG AG die QBUS Holding als Immobilien-Effizienz-Netzwerk gegründet. Unter dem Dach der QBUS Holding entsteht ein breitgefächertes Leistungsspektrum innovativer Firmen rund um die Immobilienwirtschaft. Dazu gehören Spezialisten für die Planung, Modernisierung, Umbau und Sanierung von Gebäuden, technische Gebäudeausstattung sowie für IT-Lösungen für Bauwirtschaft und Immobilien.
Mit ihrer Beteiligung an der QUARTIERSMANUFAKTUR hat die Unternehmensgruppe zudem ihr Portfolio um den Bereich Konversion, Quartiers- und Projektentwicklung erweitert.
Im Februar 2014 entschlossen sich die Gesellschafter der Unternehmensgruppe, einen Formwechsel zu vollziehen: Aus der OBG AG wurde die OBG Gruppe GmbH. Der Mehrheitsgesellschafter und bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der OBG AG, Jürgen Raber, bildet zusammen mit den bisherigen Vorständen, Norbert Recktenwald und Helmut Kruppke, deren neue Geschäftsführung.
Heute präsentiert sich die OBG Gruppe als leistungsfähiger Komplettanbieter mit rund 630 Mitarbeitern und einer Jahresbauleistung von rund 200 Millionen Euro.