"Saardüker" erfolgreich fertiggestellt
10. Februar 2026
Bei den sogenannten Saardükern handelt es sich um zwei rund 400 Meter lange Druckleitungen, die teilweise unter der Saar verlaufen und Abwasser von ca. 11.000 Einwohnern aus vier Ortschaften auf deutscher Seite und drei Orten auf französischer Seite zur Reinigung in die Kläranlage Saargemünd leiten. In den 1970er Jahren gebaut, stand dringend die Sanierung an.
Seit November 2024 waren unsere Schaffer auf beiden Seiten der Grenze aktiv, um im Auftrag des Entsorgungsverband Saar (EVS) bzw. der französischen Communauté d'Agglomération Sarreguemines Confluences (CASC) die beiden Druckleitungen zu erneuern.
Neben unterschiedlichen organisatorischen, buchhalterischen und sprachlichen Anforderungen auf beiden Seiten der Grenze waren auch einige bauliche Herausforderungen zu lösen. Da 200 Meter der neuen Dükerleitungen unter dem Fluss verlaufen, bevor sie durch eine Rohrkonstruktion auf Uferseite zusammengeführt werden, wendeten unsere Tiefbauer das sogenannte Horizontal-Spülrohrverfahren an. Dabei können Leitungen verlegt werden, ohne Gräben ausheben zu müssen. Es bedurfte nur jeweils einer Grube auf beiden Seiten der Saar. Eine Spezialanlage bohrte dann einen unterirdischen Kanal, die Bohrmasse wurde direkt aus dem Bohrloch gespült. Zum Einsatz kam zudem ein Doppelrohrsystem aus speziellem Innen- und Außenrohr, das die Trinkwasserbrunnen in unmittelbarer Nähe schützt.
Ende 2025 konnte unser Team das Projekt abschließen – die Saardüker sind nun wieder voll einsatzbereit.
Seit November 2024 waren unsere Schaffer auf beiden Seiten der Grenze aktiv, um im Auftrag des Entsorgungsverband Saar (EVS) bzw. der französischen Communauté d'Agglomération Sarreguemines Confluences (CASC) die beiden Druckleitungen zu erneuern.
Neben unterschiedlichen organisatorischen, buchhalterischen und sprachlichen Anforderungen auf beiden Seiten der Grenze waren auch einige bauliche Herausforderungen zu lösen. Da 200 Meter der neuen Dükerleitungen unter dem Fluss verlaufen, bevor sie durch eine Rohrkonstruktion auf Uferseite zusammengeführt werden, wendeten unsere Tiefbauer das sogenannte Horizontal-Spülrohrverfahren an. Dabei können Leitungen verlegt werden, ohne Gräben ausheben zu müssen. Es bedurfte nur jeweils einer Grube auf beiden Seiten der Saar. Eine Spezialanlage bohrte dann einen unterirdischen Kanal, die Bohrmasse wurde direkt aus dem Bohrloch gespült. Zum Einsatz kam zudem ein Doppelrohrsystem aus speziellem Innen- und Außenrohr, das die Trinkwasserbrunnen in unmittelbarer Nähe schützt.
Ende 2025 konnte unser Team das Projekt abschließen – die Saardüker sind nun wieder voll einsatzbereit.